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Gorilla Mill wächst mit ANCA

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Die Carbide Grinding Company, Inc. wurde 1974 gegründet und erwarb sich einen Ruf als kleiner, spezialisierter Hersteller von Werkzeugen, der Unternehmen wie Snap-on und Harley-Davidson in der Region um Milwaukee belieferte.

Nach dem Kauf des Unternehmens im Jahr 2003 und der Umbenennung in Gorilla Mill zwei Jahre später hat Kevin Cranker das Unternehmen auf einen soliden Wachstumskurs gebracht. Die Marke mit dem Gorilla und dem zweideutigen Slogan „Weapons of Mass Production“ ist aggressiv und originell.

 


Inzwischen beschäftigt das Unternehmen 48 Mitarbeiter, hat 300 Vertriebspartner weltweit und einen großen Kundenstamm. Dazu gehören Automobilzulieferer, Kunden aus der Luft- und Raumfahrt, darunter Boeing, und Raumfahrtkunden wie SpaceX und Blue Origin.

Cranker hebt allerdings die Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen hervor: „Sie sind die Leute, die unsere Geschäft dauerhaft stützen“, erklärt er. „Wenn einer der Großkunden abspringt, schmerzt das natürlich. Wir können uns aber immer auf die Reihe kleinerer Familienbetriebe verlassen, mit denen wir gerne Geschäfte machen, weil sie immer da sind und einfach konstant kaufen.“

Cranker betont, dass ANCA eine große Rolle bei der Entwicklung von Gorilla Mill gespielt hat. Nachdem er Anfang des Jahrtausends in eine in Europa hergestellte Werkzeugschleifmaschine investiert hatte und von dieser enttäuscht war, beschloss er, eine RGX auszuprobieren, die für das Nachschleifen und die Kleinserienproduktion besonders geeignet ist. Die Maschine ist immer noch Teil der ANCA-Maschinensammlung von Gorilla Mill, zu der inzwischen 17 weitere hinzugekommen sind.
 
 


 
„Ich habe hier in den letzten fünf oder sechs Jahren ziemlich konstant ein paar Maschinen pro Jahr gekauft. Wahrscheinlich werde ich bis 2022 noch ein paar mehr brauchen.“

„Wir haben mehrere RX7. Einige MX7. Ein paar TX7. Dazu kommen eine Reihe von FX7. Es ist eine Mischung aus allen möglichen älteren und neueren Modellen. Ich mag die neuen mit den Linearmotoren wirklich sehr, die sind absolut überzeugend.“

Cranker erklärt, dass die Linearmotoren von ANCA Motion einen „Unterschied wie Tag und Nacht“ im Vergleich zu Kugelumlaufspindeln bieten, mit höherer Präzision und Geschwindigkeit sowie einer viel längeren Lebensdauer in einer Fertigung, in der viele Späne gemacht werden.

Die bahnbrechende Simulationssoftware von ANCA war ein weiterer Faktor, der die Entwicklung der Geometrien der patentierten Vier- und Fünfflankenfräser von Gorilla, die Cranker zusammen mit Mark Greenwood entwickelt hat, erleichterte und „Herzschmerz und Kopfzerbrechen“ ersparte.

Das Unternehmen führte die Simulation mit dem Kauf seiner zweiten ANCA-Maschine ein, und sie hat sich seitdem als unschätzbar wertvoll erwiesen. „Das GM-Team hat den Wert der ANCA 3D CIMulation schnell erkannt, da sie bei der Konstruktion und Entwicklung neuer Werkzeuggeometrien hilft, ohne dass ein physisches Werkzeug geschliffen werden muss“, sagt Russell Riddiford, General Manager von ANCA Inc.
„Dann bringen sie diesen Entwurf auf die ANCA-Maschine und bekommen das erste Werkzeug perfekt wie in der 3D-CIMulation entworfen aus der Maschine.“

Cranker fügt in Bezug auf die Werkzeugentwicklung hinzu, dass diese ohne die 3D-CIMulation in vielen Fällen einfach nicht möglich gewesen wäre. „Wir konnten mit Geometrien in einem virtuellen Raum herumspielen, ohne Material, Maschinenstunden und alles dazugehörige zu verschwenden“, sagt er. „Und heutzutage ist der Simulator mit all den neuen Ergänzungen und der Tatsache, dass man jetzt auch Zeichnungen erstellen kann, einfach noch besser geworden und man kann viel mehr machen.

Eine Softwarefunktion, die regelmäßig genutzt wird, ist das Wuchten, das mit ToolRoom RN34 eingeführt wurde. Diese Funktion hat sich als „große Hilfe“ erwiesen, vor allem für Einschneidenfräser, denn sie ermöglicht die Konstruktion von Werkzeugen für die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung, die keine Geräusche und Rattern erzeugen und die Werkstücke nicht beschädigen. 

Der Grad der Benutzerfreundlichkeit und der Automatisierungsgrad ist mit dem Einsatz der ANCA-Maschinen bei Gorilla Mill ebenfalls gestiegen. Der Bedarf an „Cross-Training“ unter der schnell wachsenden Belegschaft ist minimal, und die meisten Maschinen der Fertigung haben die gleiche ANCA-Software. „Außerdem sind alle unsere Maschinen an ein Netzwerk angeschlossen“, sagt Cranker. „Wir können Werkzeugwege und Werkzeugprogramme direkt in unserem Simulator bearbeiten und diese dann an die jeweilige Maschine weiterleiten.“

 


Jede Maschine ist mit einem Roboterlader ausgestattet - entweder einem Palettenlader oder einem neueren AR300 -, der die Arbeit auch ohne Maschinenbediener ermöglicht. Tagsüber werden Sonderanfertigungen und Kleinserien produziert. Die dritte Schicht läuft unbemannt.

Cranker nimmt an, dass das Unternehmen im Zuge des Mitarbeiter- und Umsatzwachstums - das seit dem Beginn der Gorilla Mill-Ära fast 900 Prozent beträgt - weiterhin in FX- und MX-Maschinen sowie in entsprechende Roboteroptionen investieren wird.

Wir sind derzeit in der Lage, bei Bedarf 3.500 Schaftfräser pro Nacht herzustellen, und das ist für uns enorm“, sagt Cranker, der sich an die Anfänge des Unternehmens mit der Automatisierung auf der alten RGX-Maschine erinnert.

„Es kann schwierig sein, wenn man nicht weiß, wie man die Dinge richtig einrichtet, dabei hat ANCA bei uns gute Arbeit geleistet und dazu beigetragen, Komplikationen auf ein Minimum zu reduzieren. Aber wir haben unsere Fähigkeiten ausgebaut, und jedes Mal, wenn wir einen Schritt nach vorne gemacht haben, haben wir einen weiteren Lader gekauft, denn ich möchte wirklich in der Lage sein, Werkzeuge ohne Unterbrechung herzustellen.“
 
 

 
 
 
 
 

13 Januar 2022